Start Hiasl-Blog
15.06.2010 11:37:06

Liebe Leser,

die Spielsaison ist nun vorbei.
Tatsächlich alle Aufführungen konnten bei bestem Wetter stattfinden und wir hatten jede Menge Spaß bei diesem Stück. Es war wieder mal eine schöne Abwechslung zu den bisherigen Stücken, da es ein weites Spektrum von Szenerien und Emotionen geboten hat: von lustig-derben Räuberszenen bis hin zu sehr traurigen und harten Darstellungen des Alltags im 18. Jahrhundert.

Insgesamt lief alles wie am Schnürchen. Es gab aus meiner Sicht keine nennenswerten Probleme - hinter der Bühne ging es wieder sehr familiär zu und die Aufführungen würde ich, abgesehen von kleinen Versprechern, ebensfalls als gelungen bezeichnen. Es war auch schön, dass viele der Zuschauer nach den Vorstellungen wieder zu uns auf die Bühne kamen, um ein paar Worte zu wechseln. Auch da ging es familiär zu.

"Und? Hot sa se reniert?", fragt der Lissaboner am Ende des Stückes.
Diese Frage kann sich nun jeder stellen. Ich würde sie für mich bezüglich der diesjährigen Saison so beantworten:

Ja. Die viele Mühe und Zeit wurden uns mit dem Lob und Zuspruch der Zuschauer mehr als ausreichend vergolten.
Ich bin oft versucht, Vergleiche anzustellen und das Stück in die Top Ten meiner Lieblingsstücke einzuordnen. Dann würde ich den Hiasl nahe beim Geisterbräu ansiedeln. - jetzt würde Euch interessieren, wie meine Top-Ten-Liste ausschaut, gell? Aber das verrate ich vielelicht ein andermal.

Was mir heuer am besten gefallen hat, das war ganz eindeutig unser Nachwuchs. Ich bin so begeistert von unseren Theaterkindern - und Jugendlichen, mit welcher Begeisterung, aber auch Disziplin, sie beim Bayrischen Hiasl mitgewirkt haben. Ob die Kinderszene mit dem Landrichter oder die starke Präsenz vom Anderl  - ein tolles tiefgreifendes Erlebnis für mich.
Die ergreifendste Moment war für mich der Bericht vom Wolkenschieber, wenn er den Blick von Boden hebt und in die Scheinwerfen aus dem Strarren Blick seiner Augen blitzten - aus meiner Perspektive immer wieder ein Gänsehauterlebnis. Da war viel Kraft und Ausdruck in dieser Szene zu spüren.
Pradox für mich waren die Szenen mit der Moni - es hatte mich einmal an die Geierwally erinnert und dass ich es ihr wohl jetzt zurückzahle ;-) - natürlich ist dieser Satz mit einem Augenzwinkern versehen.

Das schöne Leben auf und hinter der Bühne ist nun vorbei. Wir konnten die letzten Nächte nach den Aufführungen am Lagerfeuer weiterfeiern und die Abende gut ausklingen lassen.

Gestern war der große Aufräum- und Abbautag. Aufräumen, Putzen und Bühne, Tribühne, Beleuchtung, Kulissen und alles was wir sonst noch zum Buchberg gebracht haben wurde wieder abmoniert und nach Schnaittenbach gebracht, um dort eingelagert zu werden. Dies geschah leider bei leichtem Dauerregen - daber dafür waren wir so schnell ferrig wie noch nie!  Der Moment, als ich mich am Abend von der Aufräumtruppe verabschiedete war dann auch der Moment, mich vom Hiasl und der diesjährigen Saison zu verabschieden. Wenigstens im Herzen. Das wars. Es ist für mich vorbei.
Es kommt noch die Nachbesprechung - hier werden wir resümieren und versuchen, mit konstruktiver Kritik uns für die folgenden Jahre zu verbessern.

Der Hiasl-Block wird nun hier enden. Vieleicht hat es ihnen ja Spaß gemacht ihn zu lesen - ich hatte Freude, ihn zu schreiben, auch wenn ich mir das anfänglich zugegebenermaßen anders vorgestellt hatte. Ich dachte ich käme öfter dazu - aber die Realität ist eben doch oft anders als die Idee. Mal sehen, vielleicht gibts ja nächtes Jahr wieder einen Blog - von einem andreen Spieler oder einer involvierten Person. Wir werden sehen. Ich bedanke mich fürs Mitlesen und wünsche Euch alles Gute!
Der Hiasl ist nun zu Ende ich verbliebe mit den besten Grüßen

Euer Christian

PS: Wer nächstes Jahr wieder am Buchberg dabei sein möchte: Nicht vergessen - 1. Dezember Vorverkaufsstart! Was wir spielen wird hier noch rechtzeitig unter www.buchbergbuehne.de bekanntegeben!


Tags:



30.05.2010 21:12:46

So - gestern war die Premiere!

Nun zeigte sich, ob sich der Auwand geloht hat, ob wir uns gut vorbreitet haben und wie das Stück beim Publikum ankommt. Und? Wie wars? Für mich, und ich denke, da kann ich auch für meine Mitspieler sprechen, war es ein Erfolg. Die Vorstellung lief flüssig, es gab keine großen Patzer und wir hatten alle großen Spaß, unsere Rollen auf der Bühne darzubieten. Das Publikum ging gut mit und schon während der Vorstellung gab es immer wieder Applaus. Auch das Wetter half uns - denn es blieb trocken, und auch der Wind hielt sich zurück. So kamen wir gut zum Finale und das Publikum belohnte uns mit großem Applaus. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle auch beim Publikum bedanken - denn bei all der Freude, die uns selbst das Spiel bereitet ist der Applaus  eine guttuende Betätigung unsere Theaterarbeit. Wir trafen uns am Ende noch auf der Bühne zum offenen Gespräch mit den Zuschauern - wir beantworteten gerne Fragen und hörten auch besonders gerne die Kritik. Als sich dann die Gesprächsgruppen lichteten wurde rückgebaut und aufgeräumt und dann setzen wir uns noch zusammen und feierten - bis tief in die Nacht.

Lampenfieber? Na klar!

Am aufregendsten sind für mich immer die letzten fünf Minuten vor der Aufführung. Hier ist der Raum für das Lampenfieber, dass sich immer mehr steigert - und wenn dann das erste Bild startet, die Szene läuft fiebere ich dem ersten Auftritt entgegen. Während ich an meiner Position hinter den Kulissen auf das Stichwort warte stimme ich mich mit der Wiederholung der ersten Worte, die ich auf der Bühne zu sprechen habe, ein. Nachdem das Stichwort gefallen ist setze ich mich in Bewegung in Richtung Bühne. Und das ist der Moment, an dem das Lampenfieber abfällt. Mit dem Betreten der Bühne steht da nicht mehr der Christian, sondern der Hiasl - und dies versuche ich bis zum Ende zu halten.

So - jetzt ist erstmal wieder eine Woche Pause. Nächstes Wochenende starten wir wieder und ich wünsche mir, dass wir an den gestrigen Erfolg anknüpfen können. Drückt bitte auch die Daumen!

Liebe Grüße

Euer Hiasl


Tags:



27.05.2010 17:46:02

Die Zeit verging rasend schnell - gestern Nacht war Generalprobe.

Was soll ich sagen - jetzt ist es (endlich) so weit!

Wir haben intensiv geprobt, bei gutem und bei schlechtem Wetter, mit viel Spaß und auch mit dem nötigen Ernst, so wie es eben die Probensituation erfordert hat. Gestern, bei der Generalprobe, zeigte sich, wie gut wir unsere Rollen einstudiert hatten, wie gut das Zusammenspiel klappte, die Requisiten, die Masken, die Beleuchtung wirkten u.v.m.

Das Stück teilt sich in 5 Bilder - und das erste klappte so perfekt - richtig "unwürdig" für eine Generalprobe. Dann aber gabs doch noch kleinere "Überraschungen" - so dass man fast von einer gelungenen Generalprobe sprechen kann. (Es DARF nicht alles klappen - alter Theateraberglaube)

Wir trafen uns um 18 Uhr - dann begann das emsige Vorbereiten der Bühne, der Bestuhlung, das Preparieren der Requisiten, die Arbeit der Maske und pünktlich um 20 Uhr konnte die Generalprobe beginnen. Anfangs noch bei gutem Wetter, das sich dann aber wendetete und wir machten keine Pause zwischen den Akten, sondern spielten gleich durch.

Am Ende gab es eine ausführliche Abschlussbesprechung hinter der Bühne. Im Großen und Ganzen verlief alles sehr gut. Wir können uns beruhigt auf die Premiere freuen! Danach gabs noch ein paar Detailbesprechungen und um 0:30 war ich endich zuhause.

Kraft - das muss ich zugeben - kostet das ganze schon. Naja, vielleicht wird man(n) ja auch älter und die Aufgaben neben dem Theater werden ja auch nicht weniger. Den Tag heute, der nur der Erholung dient (nach dem üblichen Arbeitstag, versteht sich, also Erholung meint Erholung von der Theaterarbeit) brauche ich dringend - auch um endlich wieder einen Eintrag in den Blog zu schreiben.

Ich möchte mich auch kurz entschuldigen, dass ich in letzter Zeit so schreibfaul war - vielleicht hebt das aber auch die Spannung - auf diesen Eintrag- auf die Premiere am Samstag oder eine der darauf folgenden Vorstellungen.

Wie versprochen stelle ich heute noch ein paar Bilder ein :-) - als Vorfreude auf die Aufführungen!

Ich freu mich schon, euch bald auf der Bühne zu treffen! Und ich hoffe, ihr hab noch Zeit uns Lust auf einen kurzen Ratsch mit uns nach der Vorstellung!

Seid herzlich gegrüßt

Euer Hiasl


Tags:



03.05.2010 20:10:09

... auf dem Buchberg.

Mittlerweile sind schon einige Proben überstanden - und bei der letzte am 1.Mai hatte keiner der Akteure mehr das Rollenbuch in den Händen. Ich selbst fühle ich auch besser ohne Buch auf der Bühne. Es gibts zwar Sicherheit, wenn es um den Text geht - aber mich hindert es am "Spielen". Die Szenen werden nun immer turbulenter und lebhafter und der Spaß steigt von Probe zu Probe. Es ist ja auch nimmer allzulange hin. Nur noch drei Wochen - dann steht die Premiere bevor.

Aber nicht nur die Proben schreiten voran - mittlerweile steht ein Großteil der Bühne und auch der erste Teil der Zuschauertribüne ist installiert. Auch wird emsig an den Kostümen und Requisiten gefeilt - ein reges Treiben, dass immer dynamischer wird, je näher wir den Aufführungen kommen. Auch das Team der Öffentlichkeitsarbeit bereitet eine kleine Überraschung vor.

Beim nächsten Eintrag verspreche ich Euch dann endlich mal Bilder von den Proben und vom Berg... denn es gibt schon einiges zu sehen.... apropos sehen: Unsere Doppelseite in der AZ war ja auch nicht zu übersehen, oder? Allle die Karten haben konnten einen kleinen Vorgeschmack erhaschen - die anderen sind hoffentlich motiviert, ab dem 1. Dezember den Kalender für 2011 zu checken ;-) und zuzugreifen.


Tags:



12.04.2010 20:46:36

Brrrr....

Die ersten beiden Bühnenproben sind geschafft.
Ich hätte ja gerne gleich nach der ersten Probe den Blog geschrieben - aber meine Finger wollten so schnell nicht auftauen. Im Ernst - die Proben fanden abend nach 19 Uhr auf der Buchbergbühne statt - auch wenn wir sonnige Nachmittage hatten - abends war es wirklich kalt - gefühlte minusgrade - tatsächlich weiß ich es garnicht, ich denke mal so zwischen 4 und  10 Grad Celsius.

Abgesehen davon liefen die ersten Proben aber erstaunlich gut! Während der ersten Bühnenproben geht es im Grunde erstmal darum, den richtigen Platz auf der Bühne für die Rollen in den Szenen zu finden. Man nennt sie auch Stellproben. Wir unterlegen aber auch gleich den Text :-) das spart Zeit. Am ersten Probentag konnten wir zwei Durchläufe proben. Hier war nur ein kleiner Kreis der Spieler anwesend. Am zweiten hat Stefan nur einen Durchlauf anvisiert, wohl auch, weil sehr viele Akteure - und zum ersten mal auch unsere kleinen Nachwuchsschauspieler, beteiligt waren. Die Theaterkinder bekamen dann auch einen Extra-großen Applaus für ihren ersten Proben-Auftritt, den sie wirklich verdient haben. Mann, vor kurzem krabbelten sie noch auf unserem Schoß herum  - jetzt stehen sie mit uns auf der Bühne uns sprechen bestechend gut und begeistert ihren Text. Wow.

Natürlich wurde der Text von den meisten Akteuren noch abgelesen. Es gab aber auch den einen oder anderen, der bereits ohne Textheft auf der Bühne stand. Ich gehörte natürlich nicht dazu. Uff - mir wurde erst jetzt klar, wieviel Text das wirklich ist. Oje - das wird noch ein ziemlicher Aufwand für mich, den Text zu verinnerelichen. Dazu sind die ersten Proben nämlich auch gut: zu bemerken, was man noch zu tun hat.... vielleicht versuch ich diesmal auch zum ersten Mal mit der Audioaufnahme zu lernen - vielleicht hilfts ja. Ich denke, ich werds mir als Einschlaf-Hörbuch verabreichen.

Nun will ich nimmer lang rumschreiben, sondern gleich wieder das Textheft rausholen und weiterlernen....

Euch danke ich fürs "vorbeilesen" und ich hoffe, der nächste Eintrag läßt nicht so lange auf sich warten.

LG
Euer Hiasl


Tags:



07.03.2010 08:13:25

Die nächste Station auf dem Weg zur Premiere war die Leseprobe.

Nachdem schon im letzten Blog-Eintrag beschriebenen, ausgedehnten Begrüßungsritual (wir haben uns ja schon lange nimmer gesehen), 15-30 Minuten kann das dann schon dauern, widmeten wir uns einer sehr konzentrierten Leseprobe, bei der der Text zum ersten mal gemeinsam gelesen wurde. Die Gruppe war fast komplett anwesend, so dass die meisten Rollen auch vom jeweiligen Darsteller gelesen wurden. Wir haben die Leseprobe aufgezeichnet, diesmal zum ersten mal mit zwei Aufnahmegeräten und tatsächlich versagte eines davon schon im ersten Akt. Tja, manchmal hat man einfach einen Riecher für sowas. Die Aufzeichnung ist meiner Meinung nach gut gelungen und wird wie jedes Jahr an die Spieler zu Lern- und Übungszwecken weitergegeben.

Für mich war es interessant zu sehen, welchen Ausdruck die einzelnen Spielerkollegen ihrer Rolle verliehen. Einige hatte ich so erwartet, andere haben mich überrascht. Dem Hias zum ersten mal eine Stimme vor Zuhörern zu geben fand ich auch spannend. Ich habe meinen Text vorher mehrmals durchgelesen und die Betonungen immer wieder geändert. Es ist schön mit Sprache zu spielen und festzustellen, wie sehr sich die Bedeutung ändert, wenn sich der Akzent nur um eine Silbe verschiebt. Es wird sich bestimmt noch viel ändern. Nun - letztendlich wird die Rolle ja auch erst auf der Bühne geformt und erhält dort seinen Grob- und Feinschliff.

Wir hatten beim Lesen immer wieder viel Spaß, denn auch wenn das Thema schon grundlegend ein ernstes ist, gibt es im Stück ziemlich lustige Stellen. Besonders die derberen Figuren im Räubermileu haben für Lacher gesorgt.
Der nächste Meilenstein wird wohl die erste Bühnenprobe sein. Kann also sein, dass ich mich erst im April wieder melde.

Bis dahin seid herzlich gegrüßt
Eurer Hiasl


Tags:



08.02.2010 17:28:20

Wow, der nächste Meilenstein... wir sind ausverkauft!
Einerseits ist es sehr schade, dass weitere Interessierte nun keine Karte mehr bekommen - andererseits bin ich froh, denn jetzt können wir unsere ganze Energie nur noch auf die Umsetzung des Stückes verwenden.

PS: Nachdem ich das Rollenheft gelesen habe bin ich noch mehr gespannt auf die ersten Proben. Die von Stefan Reindl überarbeitete Fassung von Hannes Rupprecht finde ich sehr authentisch, spannend und auch bewegend. Besonders toll finde ich, dass auch einige unserer kleinen Mitspieler zum ersten mal  Text haben - und sich schon sehr darauf freuen, ihn zu sprechen.


Tags:



01.02.2010 06:47:08

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich möchte mich kurz vorstellen: Mein Name ist Christian Rubenbauer und ich werde heuer auf der Buchbergbühne, so Gott will, den Hiasl geben. Da wir nun eine neue Internetseite mit neuen Möglichkeiten haben werde ich hier für Theaterinteressierte einen sogenannten Blog führen, ein Online-Tagebuch über mich in der Rolle der Titelfigur zum diesjährigen Stück. Ich möchte hier nicht täglich schreiben sondern Meilensteine festhalten und meine Gedanken und Eindrücke dazu schildern.

Der Erste Meilenstein war die heutige Rollenvergabe am letzen Sonntag im Januar. Es war das erste gemeinsame Treffen aller mitwirkenden, sozusagen der Startschuß für die neue Saison. Es war schön, die Theaterfreunde wieder zu treffen und gab viele herzliche Begrüßungen. Stefan Reindl, unser Spielleiter hieß seine Akteure im Alten Rathaus der Stadt Schnaittenbach willkommen und wies jedem einen Stuhl zu, den er der Rolle entsprechend im Raum positionierte, um damit auch gleich die Beziehungen der Rollen untereinander zu verdeutlichen. Nach kurzer Begrüßung, vor allem auch der Spieler, die heuer erstmalig auf unserer Bühne stehen werden, gab er die Rollen bekannt. erklärte kurz die Bühnenaufbau, die 5 Bilder des Stücks und verteile die Rollenbücher. Ein toller Moment auch für mich, denn dass ich den Hiasl spielen darf weiß ich ja schon länger, aber heute halte ich zum ersten mal das neue Rollenheft in Händen. Ich habe es noch nicht gelesen, das schaffe ich heute auch nicht mehr, aber angelesen habe ich es vorhin noch und ich freue mich schon, es morgen abend ganz zu verschlingen. Da ich schon einige Bücher zum Thema gelesen habe bin ich jetzt sehr auf unsere Fassung des Bairischen Hiasl gespannt... und freue mich jetzt schon Euch weiter davon zu berichten.


Tags:




Blog about joomla | IDOBlog - blog for joomla 1.5